Cask Finish
Kurz erklärt: Bei einem Cask Finish reift der Rum nach der ersten Reifung noch für kurze Zeit in einem zweiten Fass, bevor er abgefüllt wird. Man spricht auch von Zweitreifung.

So funktioniert das: Das Holz des zweiten Fasses hat vorher etwas anderes enthalten, zum Beispiel Wein, Sherry oder Bourbon. Es nimmt Inhalte dieser früheren Füllung auf und gibt sie an den Rum ab. Eine Zweitreifung dauert typischerweise Wochen oder Monate, meist nicht Jahre. Der Rum soll dadurch mehr Komplexität und Charakter bekommen.
Welche Fässer häufig sind: Sherry-Fässer geben oft Noten von roten Früchten, Feigen, Datteln und Rosinen. Ex-Bourbon-Fässer sind sehr verbreitet, weil Bourbon gesetzlich in neuen, ausgebrannten Eichenfässern reifen muss. Sie geben Aromen wie Karamell, Ahorn, Rauch und Eiche ab.
Das probierst du bei mir: Rubo Islay Cask Finish, Rubo Port Cask Finish und Rubo Pedro Ximénez Cask Finish, Don Q Double Cask Finish Port und Zinfandel sowie Bellamy's Reserve Rum Oloroso Cask Finish und French Antilles Pear Cask Finish. Mehr davon findest du in den Kollektionen Rubo Rum vom Bodensee und Bellamy's Reserve Rum.
Mein Tipp: Probier ein Finish-Paar direkt nebeneinander, zum Beispiel Port- und Pedro-Ximénez-Finish von Rubo. Du merkst gut, wie viel das zweite Fass ausmacht.
Weiterlesen: Pedro Ximénez (PX) Cask, Rum aus Deutschland, Wagemut Rum, Don Q Rum aus Puerto Rico, Rum aus Panama, Rubo Rum vom Bodensee, Bellamy's Reserve Rum.